Unsere Bandgeschichte


Die folgende Geschichte begab sich zu einer Zeit als Open Airs noch in der Halle stattfanden und in einem Six-Pack Bier noch sieben Dosen waren. In einem kleinen Ort, am Rande der Peripherie des Nirgendwo, das von seinen Bewohnern liebevoll "onser Schemmern" genannt wird...

 

Es waren einmal zwei stramme Buaba, die machten aus ihrer Langeweile, einigen unterdrückten Aggressionen und ihrem unbändigen Durst nach Ulmer Hopfentee eine Tugend - sie gründeten eine Band. Dank geringen Vorkenntnissen im Lautenspiel bei Reichlon, unserem Gitarristen, sowie rudimentären Veranlagungen im Trommeln, bei unserem Schlagzeuger Christi alias "the beatmaster b", konnte die Session beginnen. Mehr oder weniger freiwillig wurde zunächst alles genutzt was ordentlich Krach machte, schön quietschte und schepperte. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkten die Beiden, dass der ohrenbetäubende Lärm der Instrumente allein nicht ausreichen würde, um die Kosten für bald fällige Hörimplantate einzuspielen. Diese Zeit umkreisten Gedanken wie: "hätten Trio auch als Duo erfolgreich sein können?", "wären der Herr und der Sohn auch ohne den heiligen Himbeergeist ausgekommen?" und "hätte Aschenbrödel den Prinzen auch mit zwei Nüssen bekommen?". Die Antwort auf diese Fragen lautete, ja vielleicht, aber wahrscheinlich eher nicht. Es musste also eine Lösung für diese elementaren philosophischen Probleme her. Und so wurde im Namen der Trias, die örtlich bekannte Chor- und Gitarrenfee Anja angeheuert. In Folge dessen, erlebten die drei munteren Spießgesellen eine lehrreiche Zeit, in der sie intensiv herauszufinden versuchten, wie herum sie ihre Instrumente halten sollten. Nach ersten Akkorden, Beats und Tönen war klar, eine männliche Stimme muss her! Da fiel den drei Musikanten, ein stadtbekanntes Schlitzohr namens Fabi ein, welches gerne die Ohren seiner Mitmenschen mit seinen Versuchen in der Gesangskunst erfreute. So war zu den drei Mus'kertieren ein Vierter dazu gestoßen. An diesem Punkt konnten Zuhörer erste Melodeien erahnen und bei beachtlichem Pegel Verse mitgrölen. Doch der Weg der Vier war gezeichnet von einem schweren Schicksalsschlag - stählerne Verhärtungen an Ändschs Stimmbändern, bedeuteten ein vorläufiges aus für ihre Gesangskarriere.

So fehlte der Band allerdings eine junge Muse mit lieblicher Stimme. Es musste ein Talent gefunden werden, welches dem ganzen Richtung und Struktur verlieh. Mit Mille stieß eine Künstlerin zu der noch recht orientierungslosen Gruppe hinzu die scheinbar auch mit einer Karotte musizieren konnte. Dennoch herrschte noch immer keine Einigkeit darüber, wer welches Instrument denn nun am besten spiele. Ändschi war es, die sich schlussendlich entschied die Sache etwas langsamer angehen zu lassen und stieg auf den Bass um Tusch. So spielten die Fünf mehr oder minder in Einklang miteinander, während sich ein Sechster, angelockt von Musik und Getränken bereits zur Gruppe dazu gesinnt hatte. Sein Name Jul's, seines Zeichen Soundjünger und Lichtvirtuose - bedingt durch einen traumatischen Vorfall mit einer Lichtorgel - sorgt seither für die richtige Mischung der ganzen Soße. Mithilfe seines Sammelsuriums an Technik und seinen trainierten Hasenohren, gelang nun der Einstieg in die örtliche Musikunterwelt. Bis vor nicht allzu langer Zeit, war die Bekanntheit dieser Band auf den Tellerrand von Christis Schnitzel beschränkt, doch durch kleine Gigs, konnte die Gruppe nun unter dem Namen

"Out of my Head" eine kleine aber feine Jüngerschaft erreichen.

Nachdem Auftritte OomH vom heimischen Schemmerhofen über Biberach an der Riß bis nach Gosheim am Fuße des Lembergs geführt hatten, legten die Musiker erstmal eine kleine Pause ein. Zusammen konnten die sechs Mitglieder erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln und doch fehlte ihrem Sound etwas, was keiner zu bezeichnen vermochte. Einem Zufall war es zu verdanken, dass der Band im vergangenen Jahr noch ein musikalischer Coup gelang. Als das noch fehlende Puzzlestück unseres siebenteiligen Katzen-Legespiels kam Vanne hinzu. Herangewachsen im Vö'schen Inkubator der musikalischen Wunderkinder und zuhause auf den Bühnen der Welt, vervollständigt sie seit vergangenem Spätjahr den Gitarrensound der Band. Der Transfer zwischen der Gitarristin aus Oxx und dem bestehenden Rudel war perfekt: "die passt zu uns wie Arsch auf Eimer". Und wenn diese glorreichen Sieben nicht gestorben sind, dann spielen sie bald wieder eine Ladung Coverrock für Euch. :)